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Tanzstunde Anno 1958

Tanzstunde Anno 1958

Es war das Jahr 1958 und Sabine, Frauke, Sigrid und Hannelore wollten in die Tanzstunde gehen. So war es damals auch die richtige Zeit, wenn man 17 Jahre alt war.

Aufgeregt meldeten sie sich an und ebenso aufgeregt begannen sie mit der ersten Stunde, wo ihnen die jungen Herren zugeteilt wurden. Sigrids Tanzherr sah ganz nett aus, aber die der anderen Mädchen bekamen Pickelgesichter und Zehentreter zu Partnern. Die Mädchen konnten meist schon ein paar Schritte tanzen, doch die Jungs hatten keine Ahnung, was Tanzen überhaupt heißt. Unentwegt latschten diese scheinbaren jungen Herren ihnen auf die Füße. Sie wurden rot, doch sie entschuldigten sich nicht.

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Es war doch so schön – warum?

Es war doch so schön – warum?

Er und sie hatten sich seit langem nicht gesehen. Und als sie sich wieder trafen, war keine Fremdheit zwischen ihnen, eher eine zerbrechliche Zartheit mit der sie einander wieder begegneten. Beide waren in die Jahre gekommen und es schien, als wollten sie etwas bewahren, was aus der Vergangenheit zwischen ihnen gewesen war. Sie verbrachten viele schöne Tage miteinander, erzählten nur wenig aus der Vergangenheit, aber viel von der Gegenwart, die im Augenblick ihre gemeinsame war.

Dann kam der Tag des Abschieds und er brachte sie zum Zug. Er umarmte sie und sagte:

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Ein Eichhörnchen, 2 Amseln und eine Rotkehlchenfamilie

Ein Eichhörnchen, 2 Amseln und eine Rotkehlchenfamilie

Heute habe ich mal einen sehr faulen Tag gehabt und ganz viel am Fenster gesessen und hinausgeschaut. Einmal, weil, wie schon so oft erwähnt, der Garten traumhaft schön aussieht und zum anderen, weil die Vögel mir große Freude bereitet haben. Und ich mit fast 80 Jahren auch mal faul sein darf.

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Wann sitzen die Enkel wieder auf meiner Bank?

Wann sitzen die Enkel wieder auf meiner Bank?

Unser Garten ist im Augenblick wunderschön und viele Vögel haben ihn ausgesucht, um dort für eine kleine Weile zu wohnen. Die Meisen tummeln sich inzwischen mit ihren Jungen, die Braunellen füttern ihre Familie und die Amseln haben sich ebenfalls erholt und ihre Krankheit überwunden. Unsere Azaleen plustern sich auf in lila,rosa weiß und gelb, während die Rhododendren mit ihnen rivalisieren und versuchen genauso lange zu blühen wie die spät blühende Kamelie.

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Das lange Warten auf das Ende

Das lange Warten auf das Ende

In den ersten Tagen, seit sie in der neuen Wohnung lebten, gefiel ihnen allen vieren, Papa, Mama und den beiden Mädchen, die fremde Umgebung sehr und sie eroberten das Haus, den Garten, die Straße, die kleinen Geschäfte. Doch die Tatsache, dass sie helfen sollten das Haus mit einzurichten, langweilte sie, denn sie wollten lieber spielen.

Statt sich zu freuen nun eigene Zimmer zu haben, hockten sie auf ihren Betten und langweilten sich. Bis die Mama kam und ihnen half, die Schränke einzuräumen. Saskia pflückte bald darauf Blumen im Garten und stellte sie in ihrem Zimmer auf den Tisch, während Biene ihre Eule holte, um sie am Fenster aufzuhängen. Und allmählich richteten sie ihre Zimmer nach ihrem Geschmack ein. So etwas muss man auch erst lernen, wenn man von heute auf morgen mehr Raum hat. Und allmählich waren alle zufrieden wie sie ihr Umfeld gestaltet hatten.

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Vater und Sohn – ein Geschenk

Vater und Sohn – ein Geschenk

Charly stand am Fenster und sah hinaus in den Garten. Alles war noch junger Frühling und vorsichtig fing eine erste Azalee an die Knospen leicht zu öffnen.

Er stand eine kleine Ewigkeit dort und überlegte, wie er seinem kleinen Sohn klarmachen sollte, dass er adoptiert sei. Es war jetzt der richtige Zeitpunkt, wo er dies dem Kleinen erzählen wollte. Er drehte sich um und sah Ben zu, wie dieser auf dem Boden seinen Bauernhof aufgebaut hatte. Mit seinen fünf Jahren war er ein geschickter Junge, der auch ganz allein fröhlich vor sich hinspielen konnte. Jetzt schaute er auf zu seinem Vater und fragte ihn, ob er später auch mal ein Bauer werden könnte.

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Der Apfel war schuld

Der Apfel war schuld

Es war noch früher Nachmittag, als Selma sich auf den Weg machte, um nach Hause zu gehen. Und wie so oft nahm sie jetzt häufig Umwege durch den Wald in Kauf und nicht wie zu Kinderzeit den direkten Weg nach Hause. Ein paar Minuten wollte sie heute mal wieder beim Bauern Bärholz anhalten, um wie früher einen Apfel bei ihm zu erstehen. Sie spazierte den Weg entlang und dann öffnete sich der Wald. Eine große saftige Wiese lud ein zum Obstgarten zu kommen. Am Ende eines längeren Weges stand das Bauernhaus, das so einladend aussah wie früher.

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Ich wollte auch mal Geld verdienen!

Ich wollte auch mal Geld verdienen!

Anfang der 50er Jahre hatte auch ich einige Ideen, wie ich unseren Geldbeutel mehr füllen könnte. Ich zog mich schäbig an, machte meinen Pullover ein bisschen schmutzig und zog Hosen an, die rundherum nicht passten. Dann nahm ich mein Schifferklavier und zog ein paar Straßen weiter, als unser Zuhause war, breitete eine Decke aus, genauso zerlumpt wie ich und dann begann ich zu singen. Erst ganz leise und verschämt, aber schon bald klang meine Stimme kräftiger und auch voller. Ganz allmählich fielen mir einige Lieder ein, die wir zu Hause gesungen hatten und ich begann mich wohl zu fühlen. Das Schifferklavier vor meinem Bauch saß noch nicht ganz richtig und ich musste einige male kräftig schnaufen, ehe Schifferklavier und ich richtig miteinander klar kamen.

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Samstag ist Badetag

Samstag ist Badetag

Anfang der 50er Jahre, so erinnere ich mich, badeten wir alle noch in einer langen Badewanne, die aus Zink war und samstags in unserer Küche stand. Unsere unglaubliche Mutter füllte viele Male die Wanne mit Wasser, das sie auf dem Küchenherd erhitzte. Meine Schwester stieg als erste hinein und begann sich zu recken und zu strecken. Ich durfte ihr mit gebührendem Abstand zuschauen, wie sie sich wusch, natürlich nur von hinten. Ihren Busen habe ich in jenen Zeiten nicht sehen dürfen.

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Sie sah aus wie eine Hexe und war die liebste Frau

Sie sah aus wie eine Hexe und war die liebste Frau

Wir hatten eine nette Frau, die uns im Haus half. denn unsere Mutter schaffte den Haushalt nicht alleine. Sie hieß Frau Fröber. Sie war klein, hatte einen Buckel, eine lange Nase und nicht mehr alle Zähne. Sie sah aus wie eine Hexe und war die netteste und liebste Frau, die man sich denken kann. Niemand durfte etwas schlechtes über sie sagen und wir Kinder waren bereit die Person zu verprügeln.

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Wie die kleinen Zwillinge die Familie ernährten

Wie die kleinen Zwillinge die Familie ernährten

Es war 1948 im Winter und meine Mutter war eifrig dabei, überall Wolle zu hamstern, wo sie nur konnte. Wenn sie zu viele Eier hatte, wurden die getauscht gegen Schafwolle, um uns etwas zu stricken. Die Wolle wärmte ungeheuerlich, doch sie kratzte auch so schrecklich, dass wir allein schon deswegen den Winter verwünschten. Und alle Pullover, die nicht mehr passten wurden aufgeribbelt, um wenigstens noch Socken oder Kniestrümpfe daraus zu zaubern. Ich brauchte dringend einen Wintermantel und meine Mutter entdeckte eine alte Sofadecke, die auf der einen Seite grau, auf der anderen Seite weinrot gefärbt war. Die weinrote Seite sah noch ganz gut aus und so nähte sie mir einen schönen warmen Mantel. Ich war sehr stolz und glücklich.

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Eine Postkarte von Frans

Eine Postkarte von Frans

Hier geht die Geschichte der zwei Fremden weiter, die man 1943 zu uns nach Hause brachte (Teil 1).

Nach dem schweren Angriff auf Kassel 1943 war mein Vater kaum noch nach Kassel gefahren, denn es sah dort trostlos und zerbombt aus. Henri fragte einmal, ob er ihn mitnehmen könne, weil er sehen wollte, warum die Menschen alle so entsetzt über den Angriff auf Kassel sprachen. Frans wollte nicht mitkommen. So fuhren mein Vater und Henri in die Stadt und als sie heimkehrten, gab es nur das große Schweigen. Vater sprach nicht viel, aber Henri schwieg völlig. Und von da an bis zu seinem Abschied von uns blieb er sehr, sehr still.

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Jedes Böhnchen ein Tönchen

Jedes Böhnchen ein Tönchen

Hier geht die Geschichte der zwei Fremden weiter, die man 1943 zu uns nach Hause brachte (Teil 1).

Ein zweiter Fremder wurde zu uns geschickt und das war Frans, der aus Belgien kam. Auch er sollte in der Werkstatt helfen. Beim Bauern hatte er schon zur Probe die Kartoffelfelder abgelesen nach Kartoffeln, die liegen geblieben waren.

Nun kam er, genauso wie Henri abends zu uns, um mit uns das Abendessen zu genießen.

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Mit Händen und Füßen zur Deutsch-Französischen Freundschaft

Mit Händen und Füßen zur Deutsch-Französischen Freundschaft

Es muss so um 1943 gewesen sein, als man uns zwei Männer ins Haus brachte, die uns helfen sollten: einen Franzosen und einen Belgier.

Ich weiß bis heute nicht, warum die zu uns geschickt wurden, ich erinnere nur, dass sie in der Schreinerei, die hinter unserem Haus lag, helfen sollten und dem Bauern auch, der ebenfalls mit uns unter einem Dach lebte. Wir als Familie waren aus der Stadt aufs Land gebracht worden, weil Krieg war und die Städte unseres Landes stark angegriffen wurden. Um die Familien zu schützen, brachte man sie aufs Land. Die Bomben fielen vom Himmel und der Feind warf die Bomben nun auch auf Wohngebieten ab und nicht mehr, wie verabredet, über Fabriken. Sie wollten diesen wahnsinnigen Krieg vermutlich schnell zu Ende bringen.

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Nicht nur Vögel haben Flügel

Nicht nur Vögel haben Flügel

„Am liebsten wäre ich wie ein Vogel oder Engel davon geflogen, wenn ich als Kind sehr traurig war. Oder ich wollte wenigstens Flügel haben, um das Leben von oben zu sehen, von wo aus alles so viel schöner und ganz klein aussehen musste. Und so aufgeräumt und sauber.“

Dies sagte die Großmutter zu Suse, als diese ganz traurig zu ihr gelaufen kam, weil ihr kleiner Wellensittich einfach von der Stange gefallen und tot war.

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Von Dauerwellen und Beethoven

Von Dauerwellen und Beethoven

Tante Gertrude und Amalie waren Anfang der fünfziger Jahre schon etwas ältere Ladies und wollten unbedingt nochmal so im letzten Augenblick wissen, ob sie noch was besseres aus ihrem Typ machen konnten. Während die jüngeren Frauen in dieser Zeit viel arbeiten mussten, es gab noch nicht für jeden eine Waschmaschine, einen elektrischen Herd, geschweige denn eine Geschirrspülmaschine. Die Familien waren noch größer, die meisten hatten drei, vier oder gar fünf Kinder. Oft türmte sich das schmutzige Geschirr und wenn abgespült wurde, standen alle Kinder in der Küche, um Teller und Tassen abzutrocknen und in die Schränke zu räumen.

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Raupen in die Tasche stopfen

Raupen in die Tasche stopfen

Jule, meine Enkelin, kümmert sich im Augenblick dank Greta fast nur noch um ihre Familienmitglieder, die Bäume. Grüne Politik ist überall angesagt.

Jule geht in den Garten, umarmt die Bäume und freut sich unbeschwert ihres Lebens. Ich wiederum habe mir vorgenommen ein bisschen aus meiner Kindheit zu erzählen. Jule fragt wirklich so oft danach, um heraus zu finden wie cool wir gewesen seien und lacht sich schier kaputt, wenn ich ihr erzähle, dass man uns in ihrem Alter „Backfisch“ genannt hat. „Oh, Ihr Armen, das ist ja total uncool. Das ist crazy.“

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Wie gut, dass es das Handy gibt…

Wie gut, dass es das Handy gibt…

Bodo schickte mir eine Nachricht. Natürlich mit dem Handy auf die Gemeinschaftsnummer von uns 11 Freunden, eingeschlossen die Kinder.

„He, habe gesehen, dass es einen Film mit Bruno Ganz gibt. Würde ich gern sehen wollen. Wer kommt mit?“

„Was ist das für ein Film. Noch nichts darüber gelesen!“ gab Frank als erster Antwort.

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Wer erinnert die Nachkriegszeit?

Wer erinnert die Nachkriegszeit?

Mein erstes Büchlein war ein Kinder-Buch.

Es war die Geschichte von Bobbi und Olli, die sich unsere Kinder ausgedacht hatten. Sie nahmen diese Geschichte in unseren Ferien mit einem Kassettenrekorder auf und schenkten uns das Band nach den Ferien. Darin erzählten sie von ein paar Abenteuern, die sie mit ihrem Hund Fellowlinchen „erlebt“ hatten, den sie nicht in die Ferien mitnehmen durften. Das sollte heißen: wir wollen uns nie wieder von Fellowlinchen trennen. Es ist der schönste, der tollste, der liebste und klügste Hund der Welt und ihr bester Freund. Und er sollte immer bei ihnen sein und bleiben. Auch im Urlaub! Punkt!

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Silvester

Silvester

Morgen ist Silvester und es ist das erste mal sei langer Zeit, dass ich mir vorgenommen habe für das neue Jahr einen guten Vorsatz zu fassen. Ich will in mein 80. Lebensjahr mit Haltung gehen. Mein lieber Mann hat das noch bis zu seinem 90. Lebensjahr geschafft. Zwar mit meiner Hilfe, aber immerhin. Mit 80 Jahren ist er nochmal mit mir umgezogen aus unserem schönen großen Haus mit großem Garten und hinein in eine andere Stadt und kleinere Wohnung mit kleinem Garten.

Als es anfing im großen Haus ohne unsere Kinder immer leerer zu werden, wollten wir eigentlich auswandern, so pfiffig und lebenslustig war noch damals mein Mann. Wir dachten zunächst an Neuseeland und mein Mann fing schon an sich das neue Leben dort auszumalen. Und ich war damit beschäftigt darüber nachzudenken, was wir von unserem Hausrat überhaupt mitnehmen sollten. Sicherheitshalber.

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Der Heilige Abend

Der Heilige Abend

Vor einer halben Stunde bin ich heimgekehrt von meinen Kindern, mit denen ich die Heilige Nacht gefeiert habe.

Wir waren gemeinsam in der Kirche und später gemütlich und glücklich versammelt unterm Weihnachtsbaum. Wunderbar, wie jedes Jahr in der Kirche, verstehe ich nie die Geschichte Jesu, die die Kinder aufführen, denn es ist laut von Babygeschrei und Kindergelächter.

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Mutter Erde und Weihnachten

Mutter Erde und Weihnachten

„Bei uns gibt es in diesem Jahr keinen Weihnachtsbaum, höchstens einen aus Plastik,“ sagte mir eine Freundin. „Warum denn das?“ – „Na, der Umwelt zu Liebe!“ – „Und was geschieht dann mit dem Plastikbaum, wenn er nicht mehr schön ist?“ – „Weiß ich heute noch nicht so genau. Das kommt dann…“ Irgendwie finde ich das total verrückt. Man sollte keine Gans mehr essen, das arme Tier, ich darf keinen Weihnachtsbaum mehr nur für einen Tag, nämlich den Heiligen Abend, fällen oder fertig eingepackt kaufen, ich darf nicht… ich soll nicht…

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Weihnachtsessen: Damals und heute

Weihnachtsessen: Damals und heute

Jedes Jahr das selbe: Was findet wo in der Familie zur Weihnachtszeit statt? Wo wird die Weihnachtsgans gegessen oder sollte es etwas anderes sein?

Schon bei der ersten Rundfrage in der Familie kamen die Vorschläge von alle Seiten und da keiner das eine oder andere Essen ohne „ABER“ toll fand, lobte ich doch unseren kreativen Enkel, der mitmischte mit seinen elf Jahren. Er fasste sozusagen einen wunderbaren Kompromiss aus allen Vorschlägen zusammen: „Was haltet Ihr von Sushi mit Knödel?“ Es fand sich leider keine Mehrheit für diesen Vorschlag.

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Verpasste Gelegenheit – das falsche Wort…

Verpasste Gelegenheit – das falsche Wort…

Heute morgen hatte ich eine Begegnung der besonderen Art.

Ich stieg in die Straßenbahn ein, ich liebe die Plätze im letzten Anhänger, weil man da so viel mehr sehen kann. Jedes mal, wenn ich durch den ganzen Wagen schaue, erlebe ich viele Geschichten ohne sie zu kennen. Schaue ich aus dem Fenster, so sehe ich ein Panorama von links nach rechts, wo Autos, Radfahrer und Menschen quirlich die Straße und Plätze besetzen.

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Das Glück der vier Jahreszeiten

Das Glück der vier Jahreszeiten

Es ist unglaublich, wenn in den Auslagen oder auch in den Katalogen bei strahlendem Sonnenschein Ende August, gerade mal eben nach den Sommerferien, die ersten Weihnachtssterne, Spekulatius und Weihnachtsgeschenke angeboten werden. Ich finde es schrecklich und fühle mich gedrängelt, möglichst schnell, damit ich es hinter mich bringe, die „Sache mit den Weihnachtsgeschenken“ zu erledigen. Wo ist die Freude geblieben, wo ist die Zeit des Hineinwachsens in diese schöne meditative Spätherbstzeit?

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Ein Weihnachtsgeschenk für Menschen, die das Lachen nicht verlernen sollen

Ein Weihnachtsgeschenk für Menschen, die das Lachen nicht verlernen sollen

Seit nunmehr 9 Monaten ist mein kleines Buch auf dem Markt (bei Thalia kaufen) und ich habe schon viele Rückmeldungen bekommen, was die Leser loswerden oder mich fragen wollten. Das Buch „Dafür, dass wir schon so ALT sind, sind wir noch ganz schön JUNG“ erzählt rührende, witzige und besinnliche Geschichten über das gemeinsame Älterwerden.

Besonders eine Leserin wollte gerne so locker werden wie ich im Alltag bei der Pflege meines Mannes. Immer wieder scheiterte sie an ihren schlechten Nerven, wenn ihrem Mann alles egal war, er nie richtig hinhörte, wenn sie ihm etwas sagte und vor allem nicht so sein wollte wie sie ihn gerne gehabt hätte. Er würde sie immer nur beschuldigen, so schrieb sie.

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Beizeiten zur letzten Ruhestätte

Beizeiten zur letzten Ruhestätte

Dies ist nun endlich der letzte Teil der Geschichte „Am Ende der Welt“. Hier geht es zum Anfang.

Nachdem die Reise zum „Ende der Welt“ für eine eigentlich unproblematische Operation fast zu einem Desaster geworden war, machten wir uns nach der glücklichen Heimkehr nach Hause viele Gedanken über Leben und Tod.

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Eine Bank für die Erinnerung

Eine Bank für die Erinnerung

Die Geschichte „Am Ende der Welt“ ist nun fast vorbei, dies ist der vorletzte Teil. Hier geht es zum Anfang.

Das Ende der Welt hatte wir nun schon kennengelernt und es hatte uns nicht gefallen… und noch viel weiter liefen wir jetzt. Da kann es nur über die Erde zum Himmel gehen. Wir dachten über Leben und Tod nach und wir empfanden dabei viel Heiterkeit. Wir liefen über Friedhöfe und erfreuten uns vieler großartiger Gedenkstätten. Wir fragten uns, ob wir darunter liegen wollten. Manchmal ja, manchmal nein. Gibt es Engel – wo sind die Geister – wollen wir Gemütlichkeit – oder soll unser Grab streng und einsam sein. Wir fragten nach Gott und kamen wieder zum Leben. Und das schöne war, dass wir immer heiterer wurden. Es ist gut, eine Wahl zu haben.

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Unfreiwilliges Fasten

Unfreiwilliges Fasten

Die Geschichte „Am Ende der Welt“ ist noch lange nicht vorbei! Hier geht es zum Anfang.

Es fing damit an, dass ich meinen Mann in einem Krankenhaus für eine Herzoperation abgelieferte. Die hochgelobte Klinik war in der Mitte vom Nirgendwo, wo ich auch übernachtete. Die OP hat er ganz gut überstanden, aber dann kam ein Desaster nach dem anderen: Eine falsche Medizin wurde verabreicht, eine Verletzung der Lunge erforderte eine zweite OP, und dann wurde noch mal ein falsches Medikament verabreicht! Wie es wohl weiter geht?

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