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Unfreiwilliges Fasten

Unfreiwilliges Fasten

Die Geschichte „Am Ende der Welt“ ist noch lange nicht vorbei! Hier geht es zum Anfang.

Es fing damit an, dass ich meinen Mann in einem Krankenhaus für eine Herzoperation abgelieferte. Die hochgelobte Klinik war in der Mitte vom Nirgendwo, wo ich auch übernachtete. Die OP hat er ganz gut überstanden, aber dann kam ein Desaster nach dem anderen: Eine falsche Medizin wurde verabreicht, eine Verletzung der Lunge erforderte eine zweite OP, und dann wurde noch mal ein falsches Medikament verabreicht! Wie es wohl weiter geht?

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Personalnotstand im Krankenhaus

Personalnotstand im Krankenhaus

Heute geht es weiter mit der Geschichte „am Ende der Welt. Hier geht es zum Anfang.

Die Geschichte begann damit, dass ich meinen Mann in einem Krankenhaus für eine Herzoperation abgelieferte. Die hochgelobte Klinik war in der Mitte vom Nirgendwo. Die erste Nacht quartierte ich mich im Dorf ein. Und besuchte dann meinen Mann am nächsten Morgen. Die OP hatte er ganz gut überstanden. Doch dann wurde ihm die falsche Medizin verabreicht!

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Der Unbekannte im Nebel

Der Unbekannte im Nebel

Heute geht es weiter mit der Geschichte, die ich letzte Woche begonnen habe (hier geht es zu Teil 1).

Letze Woche erzählte ich, wie ich meinen Mann im Krankenhaus für eine Herzoperation abgeliefert und nach einem langen Fußmarsch eine Bleibe im Ort für die Nacht gefunden hatte. Am nächsten Tag begann ich dann meinen Fußmarsch zum Krankenhaus. Hier nun die Fortsetzung:

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Am Ende der Welt und noch viel weiter

Am Ende der Welt und noch viel weiter

Heute werde ich beginnen Euch eine Geschichte zu erzählen, die für eine Seite zu lang und für ein Buch zu kurz ist. Es geht um eine Stadt, die es fast gar nicht gibt und ein Krankenhaus, das sich selbst nicht versteht. Das ganze steht im Niemandsland, nicht im ehemaligen Zonenrandgebiet, sondern mitten in Deutschland.

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Freitag der 13. – Wirklich ein Pechtag oder ein Ausrutscher?

Freitag der 13. – Wirklich ein Pechtag oder ein Ausrutscher?

Normalerweise finde ich es gut, wenn andere abergläubisch sind, denn ich kehre die Sprüche gerne um und und mache gute Sprüche aus schlechten. Zum Beispiel:

„Läuft eine Katze von links nach rechts bedeutet es Schlechts!!“ So etwas doooofes. Ist doch Quatsch. Besser heißt es „Katze von links nach rechts bedeutet nichts Schlechts.“ Und schon haben wir die Welt positiv gemacht.

So auch “ Freitag der 13. Ein Pechtag“. Für mich: „Freitag, der 13. Juchhu, ein Glückstag!“ Letzten Freitag war das irgendwie anders! Es war ein Freitag der 13. und ich ging hochmotiviert an diesen Tag heran. Doch irgend etwas war wirklich anders. Nur was?

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Der Hund bellt!

Der Hund bellt!

Es ärgerte sich jemand über den Hund, dem wir eine Weile ein Heim boten, weil Herrchen und Frauchen Urlaub machten. Der Hund bellte. Und er bellte nochmal und nochmal. Das war nicht schön und so fing ich an, ihn etwas zu kontrollieren und ein bisschen zu erziehen. Das war natürlich schwierig, denn meist wollen uns Hunde ja nur beschützen, wenn jemand an unseren Grundstücken rüttelt oder gar den Zaun noch heftiger anfasst. Aber Nachbarn sind nun mal hin und wieder genervt, wenn Hunde bellen und kleine Kinder schreien. Vielleicht gehöre ich ja auch noch eines Tages dazu. Ich hoffe es natürlich nicht.

Es dauerte nicht lange und es kam zum ersten Gemecker. Eine klagende Frau mit viel Drama im Gesicht.“ Der Hund bellt!“

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Das traurige Schicksal des zahmen Spatzen

Das traurige Schicksal des zahmen Spatzen

Der Krieg war vorbei als ich vier Jahre alt war und wir lebten noch auf dem Lande. Es war eine glückliche Zeit, denn es gab viele Wiesen auf denen man Spielen konnte, wir durften laut sein, ich wollte immerzu singen, kein Auto, was uns hätte anfahren können auf den Straßen und die Welt fing vorsichtig an sich zu erholen.

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Wie ich auf den Hund gekommen bin

Wie ich auf den Hund gekommen bin

Wir haben immer Hunde gehabt. Und gleich nach dem Krieg 1945 war es auch wichtig, dass Hunde unsere Begleiter waren, denn es lief eine Menge ungutes Volk durch die Straßen. Viele suchten Essen, andere Behausungen. Wohnungen und heile Häuser gab es kaum. Es wurde geklaut wie die Raben. Egal, ob es ein paar Kohlen am Bahndamm gab, die einer aus seinem Sack verloren hatte oder jemand für einen kleinen Augenblick seinen Stand auf dem Marktplatz verlassen musste. Und schon hatte man bei ihm zugeschlagen und die Taschen voller Essbarem gestopft.

Wir wohnten noch 20 km außerhalb unserer Stadt, weil mein Vater wollte, dass wir erst dann wieder in die Stadt kommen sollten, wenn das kleine Häuschen für uns stehen würde und er sein Geschäft zum Laufen gebracht haben würde.

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Wer hat den anonymen Liebesbrief geschrieben?

Wer hat den anonymen Liebesbrief geschrieben?

Liebe Daniela,

gestern habe ich Dich das erste mal nach den Ferien wieder gesehen. Ich bin so froh darüber. Du bist das schönste Mädchen, das ich kenne. Deine Augen strahlen in dunklen Samtfarben und wenn ich Deinen vollen Mund sehe, träume ich von Deinen Küssen. Ich habe so lange geschwiegen, weil ich dachte, Du lachst mich aus, weil ich im Gegensatz zu Dir nichts besonderes bin.

Möchtest Du mit mir gehen?

Dein… ich kann noch nicht sagen, wer ich bin.

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Der illegale Einwanderer

Der illegale Einwanderer

Es war so genial, ohne Verantwortung durch die Welt zu ziehen. Gordon hatte gleich nach Schule und Lehre die Flucht aus Deutschland ergriffen und war in die USA gegangen. Er genoss es so ohne Verantwortung und bindungslos die Freiheit zu spüren.

Er hatte die paar Jahre sehr sparsam zu Hause gelebt, weil er die Welt erobern wollte und dafür wenigstens ein Handgeld brauchte. Überall wollte er sein, nur nicht zu Hause. Warum? Er sagte immer: „Keine Ahnung!“ Und als Deutscher war man seit ein paar Jahren wieder gefragt in der Welt, wenn man bereit war zu arbeiten.

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Eine Maus im Haus, oh Graus!

Eine Maus im Haus, oh Graus!

Eigentlich wollte ich diesmal von unserem Hund berichten, allerdings nicht, weil ich auf den Hund gekommen bin, sondern weil ich einen tollen Bericht im ZDF gesehen habe: Terra X am Sonntag, 27. Mai um 19.30 Uhr. Schaut mal nach, ob Ihr noch etwas im Netz darüber lesen könnt.

Doch nun finde ich die Geschichte unserer Nachbarin ganz gruselig und da sie mir – Thank Heavens – nicht selbst passiert ist, auch obendrein noch sehr komisch.

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Zwei Rosen für die Nachbarin

Zwei Rosen für die Nachbarin

Soll ich Rasen mähen oder nicht?

Der Rasen ist inzwischen eine Wiese mit tausenden von Gänseblümchen.Die Don’t-Forget-Me-Blümchen blühen nochmal mit letzter Kraft und der Löwenzahn macht sich dick und fett, so dass man die Blätter nicht mehr gut essen kann, weil sie hart und bitter sind. Die Wiese meiner Kindheit liegt vor mir ausgebreitet, die letzte Heide lockt noch ein paar torkelnde Hummeln an,Rosmarin und Dill duften, während ich meine übrigen Kräuter begutachte. Der erste Sauerampfer schmeckt schon sehr erfrischend und säuerlich, gut für eine grüne Sosse mit Pellkartoffeln.

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Mein halbes Leben

Mein halbes Leben

Draußen scheint die volle Sonne, ohne zu verbrennen, es geht ein sanfter Wind und ich liege auf dem Bett und schaue aus dem Fenster. Dazu höre ich von Chopin „In mir klingt ein Lied“

… und die Tränen laufen mir über das Gesicht. Es sind nicht die Schmerzen, die ich habe, um die ich weine. Es ist die verlorene Zeit, die ich nicht nutzte. Mein halbes Leben ist vorbei und ich habe nicht mehr viel Zeit. Zeit für was? Für das Lachen, für das Lieben, das Umarmen, gemeinsame Weinen, das Leben. Die Krankheit frisst an mir.

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Wie ich mein Lachen verlor – und wiederfand

Wie ich mein Lachen verlor – und wiederfand

Als ich noch klein war, ging ich oft abends ins Bett und war ganz unglücklich, weil meine Eltern wieder mal nicht sehr zufrieden mit mir gewesen waren.

Wie sollte ich es wohl jemals schaffen immer lieb zu sein?

Irgendwie konnte ich das nicht. Wenn ich so richtig wütend wurde, habe ich oft meine Schuhe in die Ecke gedonnert, um allen lautstark zu zeigen, wie sauer ich sei.

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Das freche Rotkehlchen

Das freche Rotkehlchen

Es war ein guter Tag für den Garten. Ich wollte meine Büsche schneiden und hatte große Lust einige meiner „Immergrünen“ kugelig zu frisieren.

Ich holte alle unsere Schneidegeräte aus dem Schuppen, um auszuprobieren, mit welchen ich bei der kleinen Thuja am besten gestalten konnte. Mein Mann stellte seinen Sessel nicht weit von mir auf, so dass wir mal wieder so richtig schön quatschen konnten.

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Wie Elisabeth es trotzdem geschafft hat, mit dem Rauchen aufzuhören

Wie Elisabeth es trotzdem geschafft hat, mit dem Rauchen aufzuhören

Seit Monaten lag Elisabeth abends im Bett und dachte darüber nach, wie sie es endlich schaffen könnte, die letzte Zigarette zu rauchen, um dann für immer ihren inneren Schweinehund zu besiegen.

Jeden Tag stellte sie sich vor, wie sie lässig durch den Garten gehen würde, um Blumen zu pflücken, an den Büschen rum zu schnipseln, ohne diesen verdammten Glimstengel zwischen den Lippen oder Händen zu halten. Alle Freunde hatten es fast geschafft. Die meisten mit Hilfe eines Arztes oder einem geheimnisvollen Buch, welches genaue Vorschriften machte, wie man dieses Laster besiegen könne.

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Noch ein Klassentreffen, oder: Wie mein Lateinlehrer mein Talent im Malen erkannte

Noch ein Klassentreffen, oder: Wie mein Lateinlehrer mein Talent im Malen erkannte

Noch eine kleine Geschichte aus unserem Klassenzimmer:

An Herrn Frantzen, unseren Lateinlehrer, kann ich mich noch sehr gut erinnern. Er war sehr nett, wirklich. Aber da er uns in Latein unterrichtete, war mein Verhältnis zu ihm sehr zwiespältig. Ich war einfach faul beim Vokabeln lernen und ich fand die Sprache im Gegensatz zu Französisch total langweilig. Oft dachte ich an die armen Gelehrten im Mittelalter, die mehr und schneller denken mussten, um einen Satz mit allen Endungen richtig deklinieren und aussprechen zu können.

Es war wieder einer dieser scheußlichen Tage, an denen wir unsere frisch geschriebene Latein-Klassenarbeit zurückbekommen sollten. Ich hatte überall abgeschrieben und war sicher, dass es wieder nur eine 5 werden würde. Nicht lernen, dazu abschreiben und raten, das kann nur einem Genie gelingen.

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Klassentreffen, oder: Wie ich unseren Musiklehrer hereingelegt hatte

Klassentreffen, oder: Wie ich unseren Musiklehrer hereingelegt hatte

Als ich die Einladung zu unserem 35. Jubiläum bekam, hatte ich keine Lust zu unserem Klassentreffen zu fahren. In all den Jahren hatte ich nur mit einer einzigen Mitschülerin, Ingeburg, Kontakt. Und das nur, weil sie so lieb und so unglaublich treu war. Alles andere lag für mich in einem gnädigen Nebel der Vergessenheit. Bis zur 8. Klasse fand ich vieles noch ganz wunderbar. Aber als wir in die Tiefen der Mathematik stießen und auch Latein mich zwang mehr zu lernen, wurde dieses unbeschwerte spielerische Dasein im Gymnasium doch erheblich unbequemer.

Mein Mann aber meinte: „Fahr doch hin. Meist ist es viel schöner als man denkt…“

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Madre de la tierra

Madre de la tierra

Mutter Erde, so las ich vor ein paar Tagen und mir war auf einmal so bewusst, wie wenig wir das Wort „Mutter“ dabei beachtet haben. Mutter Erde ist weiblich- der Himmel ist männlich und beides ist unverkäuflich und unbesitzbar wie ich nachgelesen habe.

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Geburtstagswunsch

Geburtstagswunsch

Meine Großmutter hatte von klein an, weil sie die älteste war, der Mutter helfen müssen, die kleineren Geschwister zu versorgen. Tag aus, Tag ein. Es gab kein Spielen, kein Lachen und da sie ein Mädchen war, nur die Arbeit in Haus und Garten.

Als sie heiratete, bekam sie sieben Kinder, die sie alle versorgen musste. Es gab nur Wäsche waschen, Putzen, Geld einsparen wo immer es ging und trotzdem ein Essen auf den Tisch zu stellen, das dem Herrn des Hauses schmeckte.

Meine Großmutter musste meinem Großvater zusätzlich noch im Milchladen helfen, die schweren Milchkannen zum Pferdegespann zu tragen, Eier und Butter dazu verpacken, damit nichts zu Bruch gehen könnte.

Einmal dachte der Großvater daran, dass sie Geburtstag habe und er fragte sie, ob sie sich etwas wünschen möchte.

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Ein wahres Märchen

Ein wahres Märchen

Elvira lag 2 Wochen im Bett, ehe sich ihre Lungenentzündung besserte. Wenn sie sich reckte und streckte, empfand sie endlich wieder Erleichterung und die Kraft, so spürte sie, kam wieder zurück.

Sie wohnte im ersten Stock eines Blocks, der einen hübsch gestalteten Innenhof hatte. Jeder im Hause schmückte den Hof mit Blumen, stellte Stühle und Bänke auf oder auch Sonnenschirme, die gegen jedes Wetter schützen sollten. Weiter lesen

Gefällt Ihnen, was ich schreibe? Dann schenken Sie mir doch eine Minute Ihrer Zeit!

Gefällt Ihnen, was ich schreibe? Dann schenken Sie mir doch eine Minute Ihrer Zeit!

Meine Webseite, heidijastram.de, ist in dieser Form schon seit zwei Jahren im Netz. Doch bin ich schon viel länger online Unterwegs, meine erste Webseite ging schon vor zwanzig Jahren online, im Jahre 1999.

Die Welt hat sich seitdem stark geändert, während ich nur älter geworden bin. Gerade Online müssen wir immer lauter schreien, um überhaupt gehört zu werden. Aber im Schreien war ich noch nie besonders gut. Doch nun gibt es einen konkreten Grund für mich, etwas lauter zu sein: Vor kurzem habe ich mein zweites Buch veröffentlicht: Dafür, dass wir schon so ALT sind, sind wir noch ganz schön JUNG.

Wollen Sie mir helfen, etwas lauter zu sein?

Dann können Sie das in ein paar Sekunden mit ein paar Klicks folgendermaßen tun:

Ganz herzlichen Dank im Voraus, und ich hoffe, Ihnen gefällt, wie ich ein Probekapitel aus meinem neuen Buch vorlese.

Die Puppe

Die Puppe

Monika stand am Straßenrand und sah, wie das Auto ihrer Eltern langsam verschwand.

Es war das erste mal, dass sie allein für eine Woche Ferien machen durfte. Sie hatte sich das sehr gewünscht, aber gleichzeitig doch gefürchtet, dass sie das nicht aushalten würde. Ganz allein mit vielen fremden Kindern.

Auch ihre Eltern fuhren davon und waren nicht sehr glücklich, weil sie wussten, wie sehr Monika an ihnen hing. Monikas Bruder dagegen fand es ziemlich öde, dass er nicht auch so ein Klasse Abenteuer erleben würde. Nicht so super mit den Eltern allein zu Hause zu hocken.“ Alle Freunde sind schon in den Ferien. Ich bin 6 Jahre alt. Da sollte man mir so eine kleine Abwechslung schon gönnen. Bescheuert!“

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Die Bank für Vater und Sohn

Die Bank für Vater und Sohn

Vor unserem Haus stand eine alte schöne Buche.

Wir wussten, es würde nicht mehr lange dauern, dann müsste der sehr gerade und schrecklich exakte Weg zum Hause verschwinden, damit sich die alte Buche weiter breit machen könnte, mit ihren wunderbaren Ästen ,vor allem aber mit ihren mächtigen Wurzeln.

Das tat sie auch und wir veränderten den Weg und setzten am Ende eine schöne einfache Bank um den Baum. Bank und Baum sitzen sehr nahe am Bürgersteig und so mussten die Leute buchstäblich ganz dicht an der Bank vorbeigehen und wenn möglich, sich auch hinsetzen.

Das taten sie aber nicht trotz der Tatsache, dass man von der Ortsmitte in den Wald einen steilen Weg gehen musste und sich nirgendwo sonst ausruhen konnte.

Also malte ich ein Schild und schrieb darauf:

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